Ich werde dir jetzt etwas sagen, das du nicht hören willst.
Du lebst ein Leben, das nicht deins ist. Du stehst morgens auf, weil ein Wecker es dir befiehlt. Du gehst an einen Ort, den du nicht gewählt hast. Du machst Dinge, die dir keinen Sinn geben. Du tust dies fünf Tage pro Woche, elf Monate im Jahr, fünfzig Jahre deines Lebens. Und am Ende, wenn du erschöpft und ausgelaugt in einem Pflegeheim landest, das du dir nicht leisten kannst, fragst du dich: War das alles?
Mein Name ist Pascal Wegner. Ich bin fast 40 Jahre alt. Seit meinem 14. Lebensjahr lebe ich finanziell positiv. Mit 27 habe ich mehrere Firmen verkauft, bin für sieben Jahre auf Weltreise gegangen und habe seitdem keinen einzigen Tag arbeiten müssen. Heute verfüge ich über ein Nettovermögen von etwa 4,5 Millionen Euro, arbeite freiwillig als Rettungssanitäter – weil ich es will, nicht weil ich muss – und verbringe die Hälfte des Jahres in Thailand, Australien oder wo auch immer mich meine Launen hintragen.
Ich erzähle dir das nicht, um anzugeben. Ich erzähle dir das, weil ich in den letzten Jahren als Rettungssanitäter Hunderte von Menschen kennengelernt habe, die auf dem Weg ins Hospiz sind. Menschen, die wissen, dass sie sterben werden. Und weißt du, was mir noch nie jemand auf seinem letzten Weg gesagt hat?
„Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit für meinen Chef gearbeitet."
„Ich wünschte, ich hätte mir einen größeren Fernseher gekauft."
„Ich wünschte, ich hätte mehr Geld angehäuft."
Nein. Sie sagen Dinge wie: „Bäume sind so schön." „Ich wäre so gerne noch einmal ans Meer gefahren." „Ich hatte gedacht, Weihnachten schaffe ich noch."
Dieser Artikel ist kein Motivationstext. Er wird dich nicht aufbauen. Er wird dich nicht kuschelig warm zurücklassen. Er wird dich konfrontieren. Mit dir selbst. Mit deinen Entscheidungen. Mit der unbequemen Wahrheit, dass du – ja, genau du – für deine Situation verantwortlich bist.
Wenn du das nicht aushalten kannst, schließe diese Seite jetzt. Denn was kommt, ist nicht nett.
„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten." – Konfuzius
Es gibt ein Betriebssystem, das in dir läuft. Du hast es nicht installiert. Es wurde dir aufgespielt – von deinen Eltern, von der Schule, von der Gesellschaft, von den Medien. Dieses Betriebssystem sagt dir:
Geh zur Schule. Mach eine Ausbildung oder studiere. Bekomm einen Job. Arbeite 40 Jahre. Geh in Rente. Stirb.
Das ist der Standard-Pfad. Der sichere Weg. Der Weg, den alle gehen.
Und genau das ist das Problem.
Wenn du das machst, was alle machen, wirst du das bekommen, was alle bekommen.
Und was bekommen alle? Einen Durchschnittslohn, der gerade so zum Leben reicht. Einen Kredit für ein Auto, das sie sich eigentlich nicht leisten können. Eine Miete, die Jahr für Jahr steigt. Und am Ende eine Rente, die vorne und hinten nicht reicht.
Ich habe in meinem Leben eine fundamentale Erkenntnis gehabt: Die westliche Welt ist darauf ausgelegt, den durchschnittlichen Menschen von vorne bis hinten auszunehmen. Noch bevor du morgens das Haus verlässt, während du das Haus verlässt und auch danach, wird im Sekundentakt probiert, irgendeinen Profit aus dir zu schlagen.
Jede Werbung in deinem Briefkasten will dein Geld. Jedes Plakat auf dem Weg zur Arbeit will dein Geld. Selbst die nette Dame im Supermarkt, die dir ein kostenloses Glas zum Probieren reicht, will nichts anderes als dich manipulieren und dein Geld haben. Supermärkte investieren Millionen in Studien darüber, wie sie Produkte platzieren, welche Lichter sie einsetzen, welche Gerüche sie künstlich versprühen – alles mit einem einzigen Ziel: dir das Maximum an Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das Paradoxe daran: Diese Menschen sitzen niemals zusammen und fragen sich „Wie können wir unseren Kunden etwas Gutes tun?" Sie fragen sich: „Wie können wir noch mehr Profit generieren?"
Und du? Du spielst mit. Du lebst nach Regeln, die du nicht gemacht hast. Du folgst einem Pfad, den andere für dich gebaut haben. Du bist ein Stempel, der sich jeden Tag in das gleiche Leben drückt.
Der Tages-Stempel: Aufstehen, Arbeit, Heimkommen, schlafen. Der Wochen-Stempel: Fünf Tage Arbeit, zwei Tage Erholung. Der Jahres-Stempel: Elf Monate arbeiten, vier Wochen Urlaub. Der Lebens-Stempel: Fünfzig Jahre das Gleiche.
Du hast diesen Stempel nicht heute gebaut. Du hast ihn vor Jahren gebaut – als du deinen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, als du den Kredit für das Auto aufgenommen hast, als du dich für diese Wohnung entschieden hast. Heute stempelst du nur noch. Heute spulst du lediglich das Leben ab, das du dir irgendwann mal eingerichtet hast.
Die Frage ist: Willst du das wirklich?
Ich bin mit 14 Jahren aus diesem System ausgebrochen. Nicht weil ich rebellieren wollte, sondern weil ich sehr früh verstanden habe, dass dieses System nicht für mich gemacht ist – es ist gemacht, um aus mir Profit zu schlagen. Mit 12 bekam ich meinen ersten Computer. Meine Eltern standen morgens um 6 Uhr vor dem ALDI, um ihn zu kaufen. Ich brachte mir selbst das Programmieren bei, weil mich Videospiele nie interessiert haben. Mit 14 baute ich die ersten Websites, die Geld abwarfen. Ich entwickelte Schutzsysteme für Erotikseiten, betrieb Hosting-Dienste, kleine Webservices, Witzeseiten – und verdiente im Monat oft mehr als meine Lehrer.
Das war kein Glück. Das war kein Talent. Das war eine bewusste Entscheidung, das Betriebssystem neu zu schreiben.
„Die wertvollsten Dinge im Leben sind nicht die, die man besitzt, sondern die, die man erlebt." – Unknown
Hier kommt ein Konzept, das dein gesamtes Verständnis von Erfolg und Misserfolg verändern wird: Deine Ziele sind nicht nur Endpunkte. Sie sind Linsen, durch die du die Welt betrachtest.
Stell dir vor, du kaufst ein rotes Auto. Plötzlich siehst du überall rote Autos. Sie waren vorher auch da – aber dein Gehirn hat sie ausgefiltert. Jetzt, wo du selbst ein rotes Auto fährst, nimmt dein Unterbewusstsein jedes rote Auto wahr.
Das Gleiche passiert mit allem in deinem Leben. Dein Gehirn verarbeitet pro Sekunde etwa 11 Millionen Bits an Informationen – aber nur 40 bis 50 Bits davon erreichen dein Bewusstsein. Der Rest wird gefiltert. Und der Filter wird durch deine Überzeugungen, deine Ängste und deine Ziele programmiert.
Wenn du glaubst, dass du nie finanziell unabhängig werden kannst, wirst du überall Beweise dafür finden. Du wirst Menschen sehen, die gescheitert sind. Du wirst Geschichten hören von denjenigen, die alles verloren haben. Du wirst Gründe finden, warum es bei dir nicht funktionieren wird.
Aber das liegt nicht daran, dass diese Beweise objektiv häufiger vorkommen. Es liegt daran, dass dein Gehirn selektiv nach Informationen sucht, die deine bestehenden Überzeugungen bestätigen.
Das nennt sich Confirmation Bias – und es ist einer der mächtigsten psychologischen Mechanismen, die dein Leben sabotieren.
Die meisten Menschen tragen die Linse der Limitation. Sie sehen Grenzen, wo keine sind. Sie sehen Risiken, wo Chancen sind. Sie sehen Unmöglichkeiten, wo Wege sind.
Ich trage die Linse der Möglichkeiten. Und das macht den Unterschied.
Während meine Mitschüler nach der Schule Videospiele spielten, habe ich programmiert. Während sie auf Partys gingen, habe ich an meinen Projekten gearbeitet. Nicht weil ich ein Arbeitstier bin – sondern weil es mir Freude gemacht hat. Weil ich die Welt durch eine Linse sah, in der jeder Computer, jede Website, jede Stunde vor dem Bildschirm eine Möglichkeit war.
Deine Linse bestimmt nicht nur, was du siehst – sie bestimmt auch, was du für möglich hältst. Und was du für möglich hältst, bestimmt, was du versuchst. Und was du versuchst, bestimmt, was du erreichst.
Es ist ein geschlossener Kreislauf. Die meisten Menschen stecken in einem negativen Kreislauf fest, ohne es zu wissen. Sie glauben, dass Erfolg für sie nicht möglich ist → deshalb sehen sie nur Beweise dafür → deshalb versuchen sie es nicht → deshalb erreichen sie nichts → und das bestätigt ihren Glauben.
Der erste Schritt aus diesem Kreislauf ist nicht Handlung. Der erste Schritt ist Bewusstsein. Du musst erkennen, welche Linse du trägst. Und dann musst du sie bewusst wechseln.
Das Internet existierte damals noch nicht in der heutigen Form. Es gab kein YouTube, kein ChatGPT, keine kostenlosen Tutorials. Ich habe Bücher gekauft und den Programmiercode abgetippt. Wenn ich an einem Fehler hing, hing ich manchmal mehrere Tage dran. Ich habe den Autoren der Programmierbücher Briefe, Faxe oder E-Mails geschickt und darauf gehofft, dass sie sich mit einer Lösung zurückmelden.
Bereits damals wusste ich: Nach mir kommt eine Generation, die mit Computern aufwächst. Eine Generation, die alle Informationen kostenlos in der Hosentasche hat. Ich machte mir ernsthaft Sorgen, dass diese Generationen mich in Windeseile abhängen würden.
Was ist passiert? Das Gegenteil.
Der technologische Fortschritt hat zur Verdummung geführt. Während ich mit 14 stundenlang aus Büchern lernte, ist die heutige Generation nicht mehr in der Lage, die Aufmerksamkeit über 90 Sekunden aufrechtzuerhalten. Sie können sich nicht selbstständig Informationen mit einer einzigen Google-Suche beschaffen. Sie verstehen keinen Text mehr, der länger als zwei Seiten ist.
Das ist keine Kritik – das ist eine Ermutigung für dich. Denn die Hürde, besser als deine Konkurrenz zu sein, ist heute lächerlich niedrig. Allein die Tatsache, dass du diesen Artikel bis hierher gelesen hast, hebt dich bereits von 95% der Menschen ab.
„Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet, dass du die Kontrolle über dein Leben hast, nicht das Geld." – T. Harv Eker
Jetzt wird es unangenehm. Denn ich werde dir jetzt erklären, was Geld wirklich ist – und warum du wahrscheinlich dein ganzes Leben lang auf der falschen Seite des Spiels stehst.
Immer wenn ich an Geld denke, sehe ich es nicht als Geld. Ich sehe es als gespeicherte Arbeitskraft.
Geld hat keinen intrinsischen Wert. Es erhält seinen Wert nur, weil es uns ermöglicht, die Arbeitskraft anderer Menschen für unsere Bedürfnisse einzusetzen. Geld ist ein Tausch- und Speichermedium. Es erlaubt uns, unsere eigene Arbeit zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen.
Wenn du diese Perspektive einnimmst, verändert sich deine gesamte Sichtweise auf Geld.
Nehmen wir einen Friseur als Beispiel. Ein Kunde zahlt durchschnittlich 60 Euro für einen Haarschnitt. Der Friseur selbst erhält netto etwa 10 Euro pro Stunde. Das bedeutet: Der Friseur muss sechs Stunden arbeiten, um sich selbst eine Stunde seiner eigenen Dienstleistung leisten zu können.
Das ist absurd, wenn man darüber nachdenkt.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die meisten Arbeitnehmer erhalten nicht den vollen Wert ihrer Arbeit. Sie geben einen erheblichen Teil ihrer Arbeitskraft an andere ab – an ihren Chef, an ihren Vermieter, an die Bank, an den Staat.
„Reiche Menschen" – umgangssprachlich Millionäre oder Milliardäre – haben auf ihre eigene Art und Weise ihren Reichtum erworben. Sie haben es geschafft, durch die Abstraktion von Geld und den Aufbau komplexer Systeme andere Menschen dazu zu bewegen, weit mehr Arbeitskraft zu investieren, als sie selbst jemals aufgebracht haben.
Ein Milliardär besitzt metaphorisch gesprochen keinen riesigen Keller voller Geldscheine. Er besitzt einen riesigen Keller voller Zettel mit Versprechungen. Unzählige Menschen haben ihm zugesagt, viele Stunden für ihn zu arbeiten, obwohl er selbst niemals eine solche Menge an Gegenleistung erbringen könnte.
Die Frage, die du dir stellen solltest, lautet nicht: „Wie kann ich mehr Geld verdienen?"
Die Frage lautet: „Wie kann ich andere dazu bringen, dass ich mehr von deren Arbeitskraft erhalte, als ich selbst gebe?"
Das klingt zynisch. Aber es ist die Realität des Spiels, das wir alle spielen.
Lass mich dir eine einfache Rechnung zeigen, die dein Leben verändern wird:
Der durchschnittliche Deutsche verdient netto etwa 2.500 Euro im Monat. Er zahlt 1.000 Euro Miete, 300 Euro für sein Auto, 150 Euro für Versicherungen, 400 Euro für Essen, 200 Euro für sonstige Ausgaben. Am Ende bleiben vielleicht 450 Euro übrig – die oft genug für irgendeinen Unsinn ausgegeben werden.
Jetzt rechne mal um: Von 160 Arbeitsstunden im Monat arbeitet dieser Mensch etwa 64 Stunden für seinen Vermieter. 19 Stunden für sein Auto. 10 Stunden für Versicherungen. 26 Stunden für Essen.
Das bedeutet: Von 160 Arbeitsstunden arbeitet er nur etwa 29 Stunden tatsächlich für sich selbst – und diese Stunden werden häufig für Dinge ausgegeben, die keinen Wert aufbauen.
Wenn du diese Zahlen siehst, verstehst du, warum die meisten Menschen niemals finanziell unabhängig werden. Sie arbeiten ihr ganzes Leben für andere – ohne es zu merken.
Zahlst du Miete? Dann arbeitest du jeden Morgen für deinen Vermieter. Zahlst du Zinsen für Schulden? Dann arbeitest du für die Bank. Arbeitest du für einen Chef? Dann arbeitest du für seine Träume, nicht für deine.
Ich dagegen bin auf der anderen Seite. Ich habe Guthaben auf meinem Konto und erhalte Zinsen. Ich besitze Aktien und erhalte Dividenden. Ich bin Vermieter und erhalte Mieten. Ich habe es geschafft, andere Menschen dazu zu bringen, mir ihre Arbeitskraft überproportional zu geben.
Das ist keine Arroganz. Das ist die Mathematik des finanziellen Erfolgs.
Wenn es noch kein Geld gegeben hätte, wärst du für diese Vorgehensweise vermutlich verprügelt worden. Stell dir vor, du hättest vor vielen tausend Jahren gelebt. Du wärst durch die Natur gelaufen und hättest fünf Menschen gefragt, ob sie dir eine Höhle bauen. Natürlich hätten sie das gemacht – aber sie hätten etwas zum Tausch verlangt. Beispielsweise Essen. Du versprichst ihnen, dass sie ihr Essen bekommen, und gehst weiter, um einen Jäger zu finden. Du fragst den Jäger, ob er eine Höhle braucht. Er bejaht. Also sagst du ihm, wie viel Fleisch du jeden Monat haben möchtest, damit er in der Höhle wohnen darf. Dieses Fleisch nimmst du und gibst 50% davon den Menschen, die die Höhle gebaut haben – und behältst 50% für dich.
Sowohl der Jäger als auch die Höhlenbauer wären dir ans Leder gegangen.
Heute, viele tausend Jahre später, ist das kein Problem mehr. Denn die Mieter haben von ihren Eltern gelernt, dass sie Geld für das Wohnen an den Vermieter bezahlen müssen. Und wir Vermieter halten im Regelfall die Klappe, dass unsere Mieter jeden Tag zur Arbeit gehen, damit sie unsere Immobilien und die Zinsen abbezahlen.
Die Welt ist so komplex geworden, dass kein Mensch mehr überblickt, wofür und in welcher Menge er seine eigene Arbeitskraft gibt und welchen Gegenwert er dafür erhält. Wäre dies transparenter, würden sehr wenige Menschen so viel für andere arbeiten, die so wenig dafür zurückgeben.
„Jeder kann finanziell reich werden, aber niemals alle." – Pascal Wegner
Kennst du diese Express-Pässe in Freizeitparks? Du zahlst zusätzlich zum regulären Eintritt und hast damit das Recht, an allen Warteschlangen vorbeizugehen.
Ich liebe Freizeitparks, besuche sie aber ausschließlich mit diesen Pässen. Mehrere Stunden für eine Achterbahnfahrt anstehen würde mir jede Freude vermiesen. Ich möchte Achterbahn fahren, nicht in der Sonne herumstehen.
Aber warum kauft nicht jeder so einen Pass? Warum gibt es überhaupt Menschen, die stundenlang in der Schlange stehen?
Die Antwort ist brutal einfach: Wenn alle diesen Pass hätten, würden alle wieder stundenlang anstehen. Der einzige Grund, warum diese Pässe funktionieren, ist, weil nur sehr wenige sie kaufen. Ein Großteil der Parkbesucher muss ohne diesen Pass unterwegs sein, damit einige wenige gar nicht oder maximal wenige Minuten anstehen müssen.
Das System sorgt über den Preis dafür, dass immer nur eine Minderheit diese Vorzüge nutzt.
Identisch verhält es sich mit dem Reichwerden. Jeder Mensch kann reich werden. Jeder Mensch kann weniger arbeiten und mehr verdienen. Aber wir können das auf keinen Fall alle tun.
Die Hürde ist dynamisch. Um ein finanziell erfolgreicheres Leben zu leben, musst du immer ein klein wenig mehr tun als der Großteil. Je mehr Menschen das auch tun, desto höher ist die Hürde, um wieder zur Minderheit zu gehören.
Die gute Nachricht: Die Hürden sind aktuell ziemlich gering. Ein Großteil der Menschen in Deutschland lebt ihr Leben so, wie sie es von Kindergarten, Schule, Eltern, Medien vorgelebt bekommen haben. Das Gehen der Extra-Meile ist sehr leicht – aber die meisten tun es trotzdem nicht.
Allein dass du dich mit deinem finanziellen Erfolg beschäftigst, diesen Artikel liest und bis hierher gekommen bist, stichst du bereits einen riesigen Teil der Menschen aus. Ein Großteil scrollt in dieser Zeit durch lustige Videos in sozialen Medien und geht morgen wieder zur Arbeit.
Dieses Kapitel wird das härteste für dich. Es liegt in der Natur des Menschen, dass dir die folgenden Zeilen wehtun werden. Wichtig wird sein, wie du darauf reagierst.
Der durchschnittliche Mensch kommt sehr schlecht damit klar, wenn ihm mitgeteilt wird, dass er unklug handelt und Fehler macht. Die häufige Reaktion ist, dass Menschen für Sachargumente gar nicht mehr zugänglich sind und instinktiv, emotional, notfalls aggressiv diese leugnen.
Probiere, dass dir das nicht passiert.
Ich selbst – und das ist ein Merkmal meiner Denkweise – bin geradezu süchtig danach, auf Fehler hingewiesen zu werden. Ein Fehler bedeutet für mich: Ich habe etwas erkannt, das ich falsch gemacht habe. Ich kann es korrigieren. Und das Abstellen dieses Fehlers wird dazu führen, dass meine Ergebnisse ab jetzt noch besser werden.
Bei den meisten Menschen sitzt die Abwehr von Fehlern so tief, dass sie bei jedem Hinweis auf einen Fehler instinktiv negieren, abwehren und mit allen Mitteln – einschließlich Lügen – verteidigen oder abstreiten.
Ich führe regelmäßig psychologische Experimente durch, um das menschliche Verhalten zu verstehen. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass erwachsene Menschen so irrational auf die Konfrontation mit einem Fehler reagieren, habe ich testweise Menschen auf Fehler hingewiesen, die ich nachweislich kannte. Diese Erwachsenen haben zu einem Großteil den Fehler bestritten, obwohl ich sie selbst gesehen oder sogar auf Video dokumentiert hatte.
Ich habe nicht nachgelassen und deren Antworten immer wieder entkräftet. Eine Vielzahl der Menschen hat sich in immer absurdere Lügengeschichten verstrickt. Bildlich gesprochen hätten diese Menschen sich lieber eine Hand abgehackt, bevor sie ihren Fehler zugeben.
Identisches Verhalten kannst du im Straßenverkehr beobachten. Alle meine Fahrzeuge sind mit Dashcams ausgestattet. Ich habe inzwischen über 100 Videoaufnahmen, wo Menschen – nachweislich auf Video – einen Fehler begangen haben und diesen bei Ansprache ohne jedwede Verzögerung, mit höchster Aggressivität und Nachhaltigkeit bestritten haben.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörst auch du zu den Menschen, die ein Problem damit haben, auf Fehler hingewiesen zu werden. Dies liegt in unserer Genetik und Erziehung.
Deine erste Aufgabe ist, dies zu erkennen und aktiv dagegen zu steuern.
Menschen, die ihre Fehler nicht einsehen und korrigieren, haben nicht nur das Problem, dass sie weiterhin das Resultat aus dem Fehler haben. Sie haben zusätzlich das Problem, dass sie in identischen Situationen den identischen Fehler immer wieder machen – denn sie sehen ihren Fehler ja nicht ein.
Nahezu alle Menschen, die sich mit der Bitte um Ratschlag zum finanziellen Erfolg an mich wenden, haben sowohl in der Vergangenheit als auch aktuell ein finanzielles Leben gelebt, welches aus einer massiven Zahl an Fehlentscheidungen bestand. Diese Personen fragen mich dann, was sie tun sollen, um finanziell erfolgreich zu werden.
Mein erster Ratschlag lautet immer: Bevor du anfängst, Dinge richtig zu machen, hör auf, Dinge falsch zu machen.
Denn egal wie viel Leistung dein Auto hat: Wenn du gleichzeitig auf der Bremse stehst, wird sich das Auto niemals vorwärts bewegen – egal wie viel Gas du gibst.
Ich habe unzählige Menschen erlebt, die ihr gesamtes Leben richtige Entscheidungen getroffen haben. Sie haben nicht den Fehler gemacht, Geld sinnlos auszugeben. Sie haben nicht den Fehler gemacht, es zu verlieren. Lebenslang haben sie unzählige richtige Entscheidungen getroffen, damit ihr Erspartes bis ins Rentenalter erhalten bleibt.
Und dann haben sie einen einzigen Fehler gemacht – und alles Geld verloren.
Sie haben irgendeinem Betrüger auf einem Social-Media-Kanal vertraut, der ihnen horrende Renditen durch irgendwelche Krypto-Systeme versprochen hat.
Ein einziger Fehler kann den Erfolg von tausenden richtigen Entscheidungen komplett zerstören.
Kennst du dieses Video mit den Kindern und dem Überraschungsei?
Kinder bekommen vor der Kamera ein Überraschungsei überreicht und es wird ihnen gesagt: „Wenn du das Ei jetzt nicht isst, sondern aufhebst bis ich wiederkomme, bekommst du ein zweites Überraschungsei dazu."
Ein Großteil der Kinder isst das Überraschungsei. Das Verlangen nach dem sofortigen Geschmack ist größer als ein wenig zu warten und dafür doppelt so viel zu bekommen.
Und jetzt kommt die bittere Wahrheit: Bis heute essen die meisten Erwachsenen ihr Überraschungsei sofort. Und wenn es dann weg ist, leihen sie sich sogar noch ein Überraschungsei.
Sie haben damit nicht nur ihre Chance vertan, später zwei Überraschungseier zu bekommen. Für das geliehene Überraschungsei müssen sie auch noch Zinsen bezahlen – was bedeutet, dass sie von allen Überraschungseiern, die sie sich zukünftig erarbeiten, einen Teil abgeben müssen.
Das ist der Kern des Problems.
Menschen genießen lieber jetzt das Gefühl irgendeines finanzierten Konsumproduktes, als dass sie darauf verzichten, um in Zukunft ein tolles Leben zu haben.
Wenn du heute eine Tafel Schokolade isst, hast du sofort Glücksgefühle. Leider machen dich die heutigen Glücksgefühle in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren unglücklich, weil du dann dick, unsportlich und vielleicht krank bist.
Wenn du heute ins Fitnessstudio gehst, ist das erstmal nur Aufwand und Anstrengung. Dafür erschaffst du dir ein sehr glückliches Zukunfts-Ich.
Alles, was du heute hast, ist das Ergebnis von Entscheidungen vor vielen Jahren. Und alles, was du heute entscheidest, wird dein Leben in zehn Jahren bestimmen.
Du bist heute kein Millionär, weil du die letzten zehn Jahre nicht darauf hingearbeitet hast.
Die gute Nachricht: Du hast heute die Möglichkeit, ein besseres Zukunfts-Ich zu erschaffen.
Die schlechte Nachricht: Es wird heute wehtun.
Die noch schlechtere Nachricht: Die meisten Menschen werden trotzdem nichts ändern.
Ich habe in meinen Beratungsgesprächen immer wieder erlebt, wie Menschen nach dem Gespräch hochmotiviert waren. Sie haben mir Nachrichten geschickt: „Das hat mir die Augen geöffnet!" „Jetzt verstehe ich endlich!" „Ab morgen ändere ich alles!"
Und dann? Nichts.
Zwei Wochen später haben sie das Überraschungsei gegessen. Sie haben sich das neue iPhone auf Kredit gekauft. Sie haben sich eingeredet, dass sie „sich auch mal etwas gönnen müssen". Sie haben ihre alten Gewohnheiten wieder aufgenommen.
Das Wissen ist nicht das Problem. Die Umsetzung ist das Problem. Und die Umsetzung scheitert fast immer an einer Sache: dem kurzfristigen Schmerz.
Menschen sind darauf programmiert, kurzfristigen Schmerz zu vermeiden – selbst wenn langfristiger Gewinn winkt. Das ist ein evolutionäres Erbe aus einer Zeit, in der kurzfristiger Schmerz oft den Tod bedeutete.
Heute ist es genau umgekehrt: Der kurzfristige Komfort führt zum langfristigen Untergang.
Die westliche Welt hat uns einen standardisierten Lebensweg gezeigt, der es uns im Regelfall ermöglicht, in einer Situation zu leben, mit der sich die meisten Menschen abfinden. Diese Komfortzone deckt unsere materiellen Grundbedürfnisse – Wasser, Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, medizinische Versorgung. Zusätzlich gibt sie uns ein paar Bonbons: ein Hobby, zwei Urlaube im Jahr.
Menschen sind geneigt, sich in dieser Komfortzone einzunisten. Sie schaffen sich eine sichere Umgebung, wo sie sich wohlfühlen, Routinen entwickeln und weitestgehend vor Risiken und Unannehmlichkeiten abgeschirmt sind.
Und genau das ist das Problem.
Die Komfortzone hat eine tödliche Kehrseite: Sie kann uns in eine Sackgasse führen. Wenn wir uns zu sehr einrichten, verschließen wir uns neuen Herausforderungen und Veränderungen.
Ich höre ständig Sätze wie: „Ja, okay, aber das geht ja gar nicht. Dann müsste ich ja meinen Job wechseln?"
Diese Aussage sorgt im ersten Moment für große Begeisterung bei mir – weil der Mensch selbstständig erkannt hat, dass sein aktueller Job ihn immer weiter in die finanzielle Negativität bringen wird und er ihn wechseln muss.
Erschrocken bin ich dann darüber, dass allein diese Überlegung für Menschen mit einem „Aber das geht ja gar nicht" beginnt.
Menschen sehen ihren aktuellen Job und Arbeitgeber als unverrückbare Konstante im Leben – weil die Eltern und die Gesellschaft es ihnen so gezeigt haben.
Für einen gesunden Menschen in einem westlichen Land gibt es beinahe nichts Einfacheres und Risikoloseres als den Job aus einer ungekündigten Anstellung heraus zu wechseln.
Einer der Gründe, warum ich mein Leben erfolgreich aufgebaut habe, ist, dass ich keine Angst vor Veränderungen hatte. Auch für mich fühlt sich das Ändern von Dingen in der Komfortzone befremdlich und unangenehm an. Ich habe aber gelernt, dass sich nichts Positives verändern wird, wenn ich nicht bereit bin, Dinge zu ändern.
„Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." – Albert Einstein
Die meisten Menschen könnten genau das Gleiche tun wie ich. Sie müssten nur aufhören, sich einzureden, dass es unmöglich ist.
Ziemlich schnell wirst du bemerkt haben, dass ich anders bin. Meistens brauchen Menschen nicht mal eine Sekunde, um dies festzustellen, wenn sie mich live kennenlernen.
Volltätowiert, gepierct, ein Gesichtstattoo. Zwei Porsche in der Garage. Rettungssanitäter aus Freude, nicht aus Notwendigkeit.
Erstaunlich häufig glauben Menschen, dass ich anders sein möchte, dass ich auffallen möchte. Das kann ich ganz deutlich verneinen.
Ich genieße es sehr, nicht aufzufallen. Allerdings bin ich nicht bereit, dafür Nachteile für mein Leben in Kauf zu nehmen.
In erster Linie lebe ich mein Leben nach meinen persönlichen Vorstellungen. Bereits sehr früh habe ich gemerkt, dass dies häufig von der Masse abweicht. Im Kindergartenalter und die gesamte Schulzeit über habe ich Dinge getan, womit ich mich von anderen deutlich abgehoben habe.
Ich habe das aber nie getan, um mich abzuheben – sondern weil ich sehr früh gelernt hatte, dass viele Dinge, die alle anderen um mich herum machen, keinen Sinn ergeben.
Ich treffe mein gesamtes Leben Entscheidungen so, dass sie für mich und mein Leben taugen und zu meinem gewünschten Erfolg führen. Bei dem Treffen dieser Entscheidungen nehme ich in Kauf, dass ich von der Norm abweiche – es ist aber keinesfalls mein Ziel.
Viele Menschen treffen für sich selbst wissentlich ungünstige Entscheidungen, weil sie ansonsten von der Norm abweichen würden. Sie probieren dann aber durch einen Kleidungsstil oder andere vollkommen nutzlose Dinge, sich von der Masse abzuheben.
Das ist der Unterschied zwischen mir und den meisten Menschen:
Ich mache, was Sinn ergibt – unabhängig davon, ob es „normal" ist. Die meisten machen, was „normal" ist – unabhängig davon, ob es Sinn ergibt.
Ich trage seit Jahren alte graue T-Shirts, die ich für 4,95 Euro pro Stück im 20er-Pack gekauft habe. Klamotten sollen meinen Körper bedecken und mich vor Witterungseinflüssen schützen. Wenn du nicht eine Berühmtheit bist, bei der der Kleidungsstil eine elementare Auswirkung hat, ergibt das Anhäufen von überteuerten Klamotten keinen Sinn.
Wann immer mir Menschen erzählen, dass sie einen Pullover tragen, der sie exakt so warm hält wie mein Pullover aus dem Second-Hand-Laden für 50 Cent, sie dafür aber einen dreistelligen Euro-Betrag ausgegeben haben – nur damit ein Firmenlogo darauf prangt – verstehe ich die Welt nicht mehr.
Du zahlst Geld, um für eine Firma Werbung zu machen? Ich würde einen Pullover mit Firmenlogo nur dann tragen, wenn diese Firma mich für das Sponsoring bezahlt.
Du hast jetzt viel gelesen. Du hast dich vielleicht erkannt. Du fühlst vielleicht etwas – Unbehagen, Wut, Hoffnung.
Aber Wissen ohne Handlung ist wertlos.
Deshalb gebe ich dir jetzt ein praktisches Werkzeug: Das Eintages-Protokoll. Ein strukturierter Tag, der dich aus deinem automatisierten Leben herausreißt und dich zwingt, hinzuschauen.
Wache ohne Wecker auf. Wenn das bedeutet, dass du früher ins Bett musst, dann tue das am Vorabend.
Bevor du aufstehst, stelle dir diese Fragen – und schreibe die Antworten in ein Notizbuch:
Sei brutal ehrlich. Niemand außer dir wird diese Antworten lesen.
Beobachte deinen Tag mit den Augen eines Fremden.
Jede Stunde halte kurz inne und notiere:
Zähle alle Ausgaben, die du heute machst. Nicht nur große Ausgaben – auch den Kaffee, das Mittagessen, das Snickers am Automaten.
Rechne jede Ausgabe in Arbeitsstunden um. Wenn du netto 15 Euro pro Stunde verdienst und einen Kaffee für 4,50 Euro kaufst, hast du 18 Minuten deines Lebens für diesen Kaffee getauscht.
Lohnt es sich?
Setze dich an einen ruhigen Ort. Kein Handy. Kein Fernseher. Keine Ablenkung.
Schreibe auf:
Die Warums hinter den Warums:
Warum gehst du arbeiten? → Um Geld zu verdienen. → Warum brauchst du Geld? → Um Miete zu zahlen. → Warum zahlst du Miete? → Weil ich keine Wohnung besitze. → Warum besitzt du keine Wohnung? → Weil ich nie genug gespart habe. → Warum hast du nie genug gespart? → ...
Gehe mindestens fünf Ebenen tief. Bei jeder Antwort fragst du erneut: Warum?
Die Schneeball-Analyse:
Stell dir dein Leben als Schneeball vor, der einen Hügel hinunterrollt.
Die Stempel-Inventur:
Schreibe deinen aktuellen Tages-Stempel auf. Was machst du jeden Tag? Schreibe deinen Wochen-Stempel auf. Was wiederholst du jede Woche? Schreibe deinen Jahres-Stempel auf. Was ist das Muster deines Jahres?
Jetzt schreibe einen neuen Stempel. Nicht den, den du dir leisten kannst. Den, den du willst.
Was steht darauf?
Du hast jetzt Informationen. Du hast Klarheit. Du hast vielleicht Schmerz gespürt.
Jetzt kommt die einzige Frage, die zählt:
Was wirst du morgen anders machen?
Nicht in einem Jahr. Nicht in einem Monat. Morgen.
Eine einzige Sache. Klein genug, um machbar zu sein. Groß genug, um einen Unterschied zu machen.
Schreibe es auf. Lege das Notizbuch neben dein Bett. Und wenn du morgen aufwachst, tue es.
Ich möchte diesen Essay mit einer Metapher beenden, die alles zusammenfasst.
Stell dir vor, dein Leben ist ein Videospiel.
Du bist der Spieler. Du hast einen Charakter. Dieser Charakter hat bestimmte Attribute: Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, Fähigkeiten, Zeit.
Die meisten Menschen spielen dieses Spiel ohne jemals das Tutorial zu lesen. Sie drücken wahllos auf Knöpfe und wundern sich, warum sie verlieren.
Ich habe das Tutorial gelesen. Nicht weil ich schlauer bin – sondern weil ich neugierig war. Weil ich verstehen wollte, wie das Spiel funktioniert.
Und was habe ich gelernt?
Das Spiel ist nicht fair. Es gibt Spieler, die mit besseren Startbedingungen beginnen. Es gibt Spieler, die Cheat-Codes kennen. Es gibt Spieler, die das System zu ihren Gunsten manipulieren.
Aber das Spiel ist gewinnbar. Nicht für alle gleichzeitig – aber für jeden einzelnen.
Die meisten Menschen spielen ihr Leben wie ein Arcade-Spiel: Sie werfen Münzen rein und hoffen auf Glück. Sie haben keine Strategie, kein Ziel, keine Ahnung von den Spielmechaniken. Wenn sie verlieren, werfen sie die nächste Münze rein – und machen die gleichen Fehler.
Ich spiele mein Leben wie ein Strategiespiel: Ich analysiere die Regeln, verstehe die Mechaniken, plane langfristig, und optimiere meine Züge. Manchmal verliere ich auch – aber ich lerne aus jedem Verlust und mache den Fehler nie wieder.
Der wichtigste Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern in diesem Spiel ist nicht Glück, nicht Talent, nicht Startkapital. Es ist die Bereitschaft, das Spiel zu verstehen und strategisch zu spielen, anstatt einfach blind draufloszuspielen.
Die wichtigste Ressource ist nicht Geld. Es ist Zeit. Geld kannst du verdienen, verlieren, wiederverdienen. Zeit fließt nur in eine Richtung.
Die zweitwichtigste Ressource ist Aufmerksamkeit. Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das wächst. Richtest du sie auf Probleme, wachsen die Probleme. Richtest du sie auf Lösungen, wachsen die Lösungen.
Das Spielziel ist nicht Reichtum. Das Spielziel ist Freiheit. Die Freiheit, jeden Tag zu tun, was du willst. Die Freiheit, an jedem Ort zu sein, wo du sein willst. Die Freiheit, mit den Menschen zusammen zu sein, die du liebst.
Geld ist nur ein Werkzeug, um diese Freiheit zu erreichen. Nicht mehr. Nicht weniger.
Das ist der ultimative Test für ein erfolgreiches Leben. Nicht wie viel Geld du auf dem Konto hast. Nicht wie groß dein Haus ist. Nicht welches Auto in deiner Garage steht. Sondern: Würdest du dieses Leben auch leben, wenn du wüsstest, dass es morgen endet?
Ich habe genug Geld, um nie wieder arbeiten zu müssen. Ich habe genug Besitz, um ein komfortables Leben zu führen. Aber das Wichtigste, was ich habe, ist Zeit. Zeit, die ich so verwenden kann, wie ich will. Zeit, die nicht meinem Chef gehört, nicht meiner Bank, nicht meinem Vermieter.
Diese Zeit ist unbezahlbar. Und sie ist der wahre Maßstab für Reichtum.
Die Frage an dich ist: Kannst du das auch sagen?
Gehört deine Zeit dir? Oder arbeitest du dein ganzes Leben für die Träume anderer Menschen?
Wenn die Antwort dich erschreckt – dann hast du verstanden, warum ich diesen Artikel geschrieben habe.
Ich habe diesen Essay nicht geschrieben, um dich zu überzeugen. Ich habe ihn geschrieben, um dich zu konfrontieren.
Du kannst jetzt diese Seite schließen und morgen weitermachen wie bisher. Den gleichen Stempel in dein Leben drücken. Das gleiche Jahr leben, das du schon immer gelebt hast.
Oder du kannst etwas ändern.
Nicht weil ich es sage. Sondern weil du erkannt hast, dass dein aktuelles Leben nicht das Leben ist, das du willst.
Ich verspreche dir keinen schnellen Reichtum. Ich verspreche dir keine einfachen Lösungen. Ich verspreche dir nur eines: Wenn du bereit bist, ehrlich zu dir selbst zu sein, Fehler als Geschenke zu sehen, und den Mut hast, Dinge anders zu machen als alle anderen – dann kannst du ein Leben aufbauen, das du nicht mehr „Urlaub" nennen musst.
Weil du dann ein Leben lebst, von dem du nie mehr fliehen willst.
Du wirst auf diesem Weg scheitern. Du wirst Fehler machen. Du wirst Momente haben, in denen du alles hinwerfen und zurück in die Komfortzone kriechen willst. Das ist normal. Das ist menschlich.
Aber jedes Mal, wenn du trotzdem weitermachst – wenn du aus dem Fehler lernst, aufstehst und es erneut versuchst – wirst du ein Stück stärker. Ein Stück klüger. Ein Stück freier.
Das Leben ist kurz. Dein Leben ist kurz.
Eine Woche wird deine letzte Woche sein.
Die Frage ist nur: Welche?
Und wenn diese Woche kommt – wirst du dann zufrieden zurückblicken?
Oder wirst du dir wünschen, du hättest früher angefangen?
Die Entscheidung liegt bei dir. Sie hat immer bei dir gelegen. Niemand sonst kann sie für dich treffen. Kein Ratgeber, kein Mentor, kein Artikel im Internet.
Du musst selbst aufstehen. Du musst selbst den ersten Schritt machen. Du musst selbst den Stempel zerbrechen und einen neuen formen.
Ich habe es getan. Tausende andere haben es getan. Und du kannst es auch tun.
Aber nur, wenn du jetzt anfängst.
Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Nicht wenn die Zeit „richtig" ist.
Jetzt.
Pascal „Success" Wegner ungewöhnlich – unkonventionell – unabhängig

Pascal Wegner
Im Alter von 14 Jahren begann Pascal eigenständig im Internet Geld zu verdienen. Trotz Schule und Universität verfolgte er sein Online-Business kontinuierlich weiter. Mit 27 Jahren gründete und verkaufte er nach und nach mehrere GmbHs. Statt nur von den Renditen zu leben, entschied er sich nach einer siebenjährigen Weltreise dafür, freiwillig im Rettungsdienst zu arbeiten. In den letzten vier Jahren hat er dort zwischen 100 und 150 Schichten pro Jahr übernommen und dabei festgestellt, dass viele Menschen ein unerfülltes Leben führen.
Pascal, der stets seine Finanzen im Griff hatte, erkannte, dass viele Menschen aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht so leben können, wie sie es sich wünschen. Aus diesem Grund begann er, anderen das finanzielle Spiel des Lebens beizubringen. Sein Fokus liegt dabei auf dem Durchschnitts-Angestellten, dem er zeigt, dass man nicht lebenslang täglich arbeiten muss, um ein erfülltes Leben zu führen. Seine Philosophie besteht nicht darin, Menschen dazu zu bringen, reich zu werden oder materiellen Luxus anzustreben. Vielmehr zeigt er auf, wie sie ein finanziell positives Leben führen können, indem sie weniger arbeiten und dennoch mehr Geld am Monatsende zur Verfügung haben. Dabei sollen die Tätigkeiten sich nicht wie Arbeit anfühlen. Mittelfristig ermöglicht er es ihnen, Geld anzusparen, um im Alter ein erfülltes und würdiges Leben zu führen.
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Pascal "Success" Wegner